Wege der Befreiung

Die Richtung gibt der Staat vor

© Bernd-Thomas Ramb 2019

Weg von der Staatsfinanzierung

Der Staat ist grundsätzlich und dauerhaft unersättlich in seinen Ausgabenwünschen. Zu deren Finanzierung benötigt er in erster Linie Steuereinnahmen, die er abgesehen von Zöllen und besteuerbarem Einkommen von Ausländern, in erster Linie von den Bürgern seines Landes eintreibt. Die Bürger, denen die Ausgaben ihres Staates in Ausmaß und Art unerträglich sind, können sich daher prinzipiell dagegen wehren, indem sie ihre Abgaben an den Staat so gering wie möglich halten. Dafür eröffnen sich vier Möglichkeiten. Erstens wären die Steuererleichterungen konsequent auszunutzen. Freiwillig mehr Steuern zu bezahlen als steuergesetzlich vorgeschrieben ist, wäre eine vermeidbare und besser verwendbare Spende an den Staat. Zweiten müssen die rechtlich zugestandenen Transferzahlungen des Staates voll in Anspruch genommen werden. Darauf zu verzichten käme ebenfalls einer Spende an den Staat gleich. Die dritte Methode erfordert eine Bereitschaft des steuerpflichtigen Bürgers zum Verzicht auf steuerlich bedeutsame Einkommen und Ausgaben. Die besteht darin, die Basis der Steuererhebung verringern. Besteuert werden Verhaltensweisen der Bürger, die er in Art und Umfang mehr oder weniger selbst bestimmen kann. Der letzte Bereich, in dem die Staatsfinanzierung durch den Bürger beeinflusst werden kann, liegt in der Gewährung von Krediten an den Staat. Einen Teil der Staatsausgaben finanziert der Staat durch Schuldenaufnahme. Wer die dazu herausgegebenen Schuldentitel kauft, muss sich bewusst sein, dass er von ihm kritisierte Staatsausgaben damit unterstützt. demnächst mehr

Weg vom Staatsgeld

Prinzipiell hat der Staat die Währungshoheit. Nur er darf Geld emittieren. Diese Monopolstellung wird jedoch schnell unterlaufen, wenn sie der Staat aus der Sicht der Bürger missbraucht. Sie ist nämlich mit dem Versprechen einer stabilen Währung verbunden. Wird dieses Versprechen gebrochen, suchen die Bürger nach Ersatzwährungen. Was dazu genutzt wird, hängt wesentlich davon ab, welche Funktion des Geldes ersetzt werden soll. Geld hat grundsätzlich drei Aufgaben: Es soll zum Tausch gegen Güter oder Dienstleistungen verwendbar sein, es soll in geeignete Einheiten aufteilbar und damit berechenbar sein und es geeignet sein, für eine spätere Verwendung aufbewahrt zu werden. Bezüglich der Tauschfunktion bestehen altbewährte Ersatzmöglichkeiten, die jedoch nicht mehr auf die nach dem Krieg genutzte Zigarettenwährung zurückgreifen müssen, sondern neuere Versionen entwickelt haben. Diese betreffen auch die Erweiterung und Verbesserung der Verrechnungsmethoden. Neu als nichtstaatliche Ersatzwährung hinzugekommen sind die sogenannten Krypto-Währungen, die zunehmend vor dem Staat verborgen entstehen und genutzt werden. Ihre fragliche Verwendung als Wertaufbewahrungsmittel erfordert diesbezüglich die Suche nach entsprechenden Alternativen, die aber auch nicht in der Aufbewahrung von Rücklagen in Form von staatlichen Schuldenpapieren bestehen sollen. Abschließend muss zu den Wegweisern Weg vom staatlichen Geld der Abbau privater Schulden gezählt werden, die mit der staatlichen Währung zu tilgen sind. demnächst mehr

Weg vom staatlichen Bildungsdiktat

Viele Irrwege des Staates und zahlreiche Möglichkeiten des  Auswegs aus der damit verbundenen privaten Knechtschaft bleiben unerkannt, weil schlicht die Informationen darüber vorenthalten werden und die fatalen Auswirkung der innerstaatlichen Herrschaftsausweitung unerkannt bleiben sollen. Der Staat hat ein Interesse am unaufgeklärten Bürger, da andernfalls seine Machtstruktur ins Wanken gerät.  Die dabei vom Staat angewendeten Methoden beziehen sich nicht nur auf die Beeinflussung der Medien, insbesondere der staatlich zwangsfinanzierten, sondern setzen viel früher an. Schon beim staatlich kontrollierten Kindergarten, den Kindertagestätten und -horten, greift der Staat in subtiler Weise in die (Miss-)Bildung der Kleinkinder ein. Die staatsideologische Beeinflussung setzt sich im Schulwesen fort und selbst im Hochschulbereich sind die früher staatskritischen Studenten in dem politisch-korrekten Verhalten gefangen – selbst bei scheinbarer Ausübung einer Politikkritik. Die Halb- und Fehlbildung der Jugend wird unterstützt durch die staatkonforme Berichterstattung der Medien, die sich immer stärker auf die mantrahafte Wiederholung von einseitigen Meinungen und Kommentaren beschränkt und auf die Präsentation von Sachverhalten und Analysen verzichtet. Nicht nur gegenteilige Meinungen, sondern auch der staatsdiktatorischen Darstellung widersprechende Fakten werden häufig systematisch ignoriert oder diffamiert. Eine Befreiung vom staatlichen Bildungsdiktat ist aufwendig und schwierig, aber durchaus möglich. Schon deshalb, weil die offenkundige Realität den staatlich verordneten Illusionen immer deutlicher widersprechen. Diese Erkenntnis lässt sich durch die private Wahl der geeigneten Informationskanäle beschleunigen.  Staatliches Fernsehen und eine der verordneten politischen Korrektheit sich verpflichtende Presse bieten nicht die einzigen Informationsquellen. demnächst mehr

Weg von der Pseudomoral des Staates

Der Wertekatalog des Staates begründet sich vielfach in der rechtlich verankerten Formulierung der Staatsverfassung. Das Grundgesetz ist im Kern ein Diktat der Staatsmoral. Nicht jeder wird jedem Artikel zustimmen, aber dies ist die Basis, wenn der Staat nicht verlassen werden soll.die moralischen Lücken und Defizite, die der Staat gelassen oder neu aufgerissen hat, selbst und in Eigenverantwortung zu füllen. Zwar versucht der Staat zunehmend, Verantwortung für moralisches Handeln für sich zu reklamieren, die Erfolge sind jedoch fragwürdig. Quantitativ wird dies an der explosionsartigen Ausweitung der staatlichen Sozialausgaben sichtbar, die hauptsächlich auf der Erfüllung schier endloser Wahlverspechen beruht. Private moralische Korrekturen des Staates beschränken sich nicht nur auf die direkte Unterstützung Hilfsbedürftiger. An sich selbst auch zu denken, wird vor allem im Hinblick auf die Altersvorsorge notwendig. Auch hier beansprucht der Staat zunehmend eine Alleinverantwortung für die Finanzierung des Alters, samt Gesundheitsdienst und Pflege. Allein das Misstrauen des aufgeklärten Bürgers in die Machbarkeit dieses Ansinnens erfordert eine Abkehr vom staatsmoralischen Diktat der Altersvorsorge. Ähnlich lässt sich der vom Staat fast zur Ersatzreligion erhobene Schutz der Umwelt in Zweifel ziehen. Auch hier existieren private Wege, um den Stellenwert der Umwelt in Einklang mit der individuell anders gewichteten Wertvorstellung zu bringen. Häufig haben sich die Differenzen zwischen den staatlichen und den privaten Vorstellungen von moralisch gebotenem Handeln und Werten deshalb gebildet, weil der säkulare Staat immer krampfhafter um religiöse Neutralität bemüht ist. Das zeigt sich nicht nur in der Verbannung von Kreuzen aus bayrischen Amtsstuben. Die Eliminierung des Gottesbezugs aus der Verfassung oder der Verzicht auf den Zusatz „So wahr mir Gott helfe“ bei der Leistung von Amtseiden signalisiert in plakativer Deutlichkeit den nunmehr nahezu verachteten Bezug des Staates auf seine historischen Wurzeln. Der gläubige Bürger muss dies zunehmen als atheistisches Diktat des Staates empfinden und seine Gegenposition außerhalb der Staatsmoral bekunden. Dabei kann nicht jedes religiöse Fundament als gleichwertig hinsichtlich der Funktion weg vom Staat angesehen werden. Religionen, die den säkularen Staat durch einen religiös verbrämten Gegenstaat ersetzen wollen, sind deshalb gleichermaßen abzulehnen wie der bestehende atheistische Staat. demnächst mehr
Präambel Abgründe Auswege Ausblick
Freiheit.Bildung.Moral
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